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Nächsten Sommer – Ayvalik!

Wie wäre es mit einem Urlaub in der Türkei  in einem wunderschönen alten Steinhaus mit Mosaikboden im Bad? Wir vermieten unser Sommerhaus in der urigen Stadt Ayvalik an der Nord Aegeischen Küste der Türkei. https://www.manzara-apartments.com/en/mozaikli-ev-en/# Vor 12 Jahren habe ich mit meiner Familie in der Türkei gelebt und dort dieses  Sommerhaus gekauft. Für mich war dies eine toll Gelegenheit einen Mosaik Boden im klassischen Stil zu gestalten. Während der Herstellung haben sich so viele Leute dafür interessiert, dass ich diesen Blog begonnen habe. Das Haus liegt auf einer Anhöhe mitten in der kleinen Stadt Ayvalik, die noch sehr ursprünglich geblieben ist und bisher keinen großen internationalen Tourismus erfährt. Es gibt 2 mal in der Woche Markt wo sich die ganze Stadt mit Familien aus den umlegenden Ortschaften füllt und es von frischem lokalen Gemüse über  Socken und Unterhosen bis hin zu selbstgeschnitzten Löffeln aus Olivenholz, alles zu kaufen gibt. Und nicht nur die Löffel sondern natürlich auch das Öl und die Oliven selber, denn Ayvalik befindet sich im größten Oliven Anbau Gebiet der Türkei. Von …

Tee ist das Beste

Da wir in meinem Atelier viel Tee trinken, dachte ich an ein Design rund um dieses lebensrettende, wärmende und feuchtigkeitsspendende Elixier als mein eigenes Projekt. Ich halte es für wichtig, immer ein eigenes Mosaikprojekt zu haben, um meine Fähigkeiten zu üben und neue Materialien, Werkzeuge und Techniken zu testen.

Meine Lehrer für Mosaik aus Naturstein

Vor 8 Jahren habe ich in unserem Ferienhaus in Ayvalik an der Nord-Aegaeischen Küste, ein 4m2 Fussboden Mosaik designed, gefertigt und verlegt. Dieses Werk und die Beschäftigung damit, hat mich viel gelehrt und mich mit türkischen Mosaik Künstlern in Kontakt gebracht, von denen ich einiges gelernt habe. Mein erster Lehrer war Mustafa Salih Kamanlioglu. Er betreibt ein Mosaikstudio in Ankara. Von ihm habe ich das Brechen von Naturstein in kleine Mosaiksteinchen (Tesserae) gelernt. Mein zweiter Meister war Nusret Özdemir. Er lebt in Gaziantep und hat mir die Beurteilung von Feldsteinen nach Mosaiktauglichkeit beigebracht. Ausserdem habe ich von ihm gelernt, wie man die Tessera in kleine Zähnchen bricht, um sie dichter aneinander setzen zu können. Eine dritte Lehrerin war  Professorin Kökten, die damals Direktorin der Schule für Restaurations-Techniker der Ankara Universität war. Sie hat mich, trotz meines limitierten Türkisch, in ihren Unterricht über Konversation von antiken Mosaiken zugelassen. Dort habe ich vor allem die Herstellung und Anwendung von Römerzement (aus Sand, Löschkalk und Ziegelmehl) gelernt. Bei meinem Besuch bei Künstlerin Mieke Ceusters in Geel bei Antwerpen …